Wackelpudding

Oh, grausames Leben ohne Beistand,
du erinnerst mich an den Schüßelrand,
an dem einst Wackelpudding klebte,
und in mir ein kleiner Funke lebte.

Oh, triste Einsamkeit,
du erinnerst mich an den Waldmeisterduft,
der aus den Blasen pufft,
wenn der Wackelpudding langsam aufkocht,
und mein trauriges Herz pocht.

Oh, blutiges Messer,
mit dir geht es mir besser.
Du erinnerst mich an den Himbeergeschmack,
mit dem ich manchmal Torten back,
doch kannst du niemals den Wackelpudding ersetzen,
und nur meine Haut zerfetzen.

Oh, leere Schüssel.
Du bist wie ein Schlüssel,
für mein gesamtes Leben,
ich mag dich sehr,
wie das Beben...
meines wackelnden Puddings.


(c) Emo-Rid 2008
 
 
 
 
Ich bin ein Emo

Ich weine jeden Tag,
weil ich es mag.
Ich trage schwarze Sachen
und kann nie lachen.

Ich schminke mein Gesicht,
und freue mich nicht.
Meine Freunde und ich,
mögen uns nicht.
Uns verbindet der Haarschnitt,
und der tägliche Schnitt.

Wir weinen Tag ein, Tag aus.
Wir trauen uns nicht raus.
Sitzen stundenlang in Ecken,
und versuchen,
uns vor anderen zu verstecken.

Ich bin ein Fan von Bill,
und bin jetzt lieber still.


(c) by RiddL3r 2008
 
 
Fanta und Ehemann gewidmet! :X

Einst zog man mir an den Ohren,
dadurch fühlte ich mich noch mehr verloren,
als in den einsamen Nächten zuvor,
in denen ich mein krankes Herz verlor.

Tiefe Narben graben sich wie Flüsse auf meiner Haut,
das Blut gehört dazu, wie zu einem Mann die Braut.
Es kommt mir vor, als ob man mich tagtäglich anschaut,
und darauf baut, dass mir ein HipHopper in die Fresse haut.

Das Blut gerinnt und wird dick,
viel zu schnell, also nehme ich mir einen Strick.
Hänge ihn an den blattlosesten Baum,
aus meinem Mund quellt der Schaum.
Leider sterbe ich nicht, denn alles ist nur ein Traum.

Tiefe Narben graben sich wie Flüsse auf meiner Haut,
das Blut gehört dazu, wie zu einem Mann die Braut.
Es kommt mir vor, als ob man mich tagtäglich anschaut,
und darauf baut, dass mir ein HipHopper in die Fresse haut.

Einer meiner Finger fällt von meiner Hand,
es war wohl ein zu starker Schlag gegen die Wand.
Ich genieße den Schmerz an meiner Kuppe,
komme mir vor wie eine blasse Puppe.

Sinke voller Zweifel zu Boden,
misshandele meinen wertlosen Hoden.
Ein Leben werde ich niemals in diese triste Welt setzen,
das verraten mir die Fetzen,
die lustlos neben meinen Beinen liegen,
und gefressen werden von Maden und Fliegen.
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